Dass man auch im Bezug auf Schmuck auch ab und zu einmal ein wenig zu dick auftragen kann sieht man oft sogar bei den zahlreichen Stars und Sternchen im Internet. Umsonst gibt es die Auszeichnung der goldenen Himbeere – für den am schlechtest gekleideten Prominenten – nicht. Hier kommt es gar nicht mal darauf an, was oder wie man etwas trägt, sondern wie die Accessoires, also der Schmuck, dazu ausgewählt worden sind.
Schmuck bezieht sich nicht nur auf Gold oder Silber, nein, Schmuck ist alles, was die Dame von heute schmückt – demzufolge auch sämtliche Bekleidungsaccessoires. Und natürlich ist es ganz klar, dass man es mit dieser Art von Schmuck auch übertreiben kann. Wer eh schon viel Gold, Silber oder Platin am Körper trägt, der muss nicht unbedingt mit einer verschnörkelten Handtasche glänzen. Hier wäre eine ganz schlichte Tasche ein viel besser gewähltes Accessoire.
Eine Frau hat also die Wahl, entweder sie wählt den Schmuck nachdem sie komplett mit allen Accessoires gekleidet ist, oder sie wählt die Accessoires dann, wenn der Schmuck angelegt wurde. Mit einem Blick in den Spiegel sieht man dann ganz schnell, wann etwas zu dick aufgetragen wirkt und ob der Schmuck zur Kleidung passt. Schlichte Abendgarderobe erfordert vielleicht ein etwas auffälligeres Schmuckstück, während hingegen die Tageskleidung eher statt mit einer Perlenkette lieber mit einem schicken Armband kombiniert werden sollte. Es gilt gerade beim Schmuck und bei den Accessoires – weniger ist hier oft mehr.
Und genau diesen Leitsatz sollte sich so mancher Prominente oder so manche High-Society-Lady etwas zu Herzen nehmen, dann wird sicher auch bald die goldenen Himbeere abgeschafft, weil es nur noch gut gekleidete und schick beschmückte Stars und Sternchen gibt.
