Säuglinge, auch Babys genannt, sind Kinder bis zum ersten Lebensjahr. Säuglinge werden meistens über einen längeren Zeitraum mit Muttermilch gestillt und von diesem Begriff leitet sich der Name Säugling ab. Im Säuglingsalter lernen die Kinder relativ viel. Im ersten Lebensjahr durchlaufen die Säuglinge verschiedene Entwicklungsstufen, wie drehen, greifen, sehen, erste Laute geben, erste Zähnchen bekommen, sitzen, teilweise stehen oder laufen. Sie entwickeln sich schon als Baby zu eigenständigen Persönlichkeiten. Natürlich entwickelt sich jeder Säugling anders, niemals sind alle auf dem gleichen Entwicklungsstand. Je mehr man sich mit einem Säugling beschäftigt und ihn fordert und fördert, desto weiter wird er in seinem Entwicklungsstand sein. Ein Säugling verdoppelt sein Körpergewicht in etwa vier Monaten und bis zum Ende des ersten Lebensjahres verdreifacht es sich etwa.
In den ersten vier Monaten wird er größtenteils gestillt oder erhält Fertigmilch aus der Flasche. Dazu bekommt er noch einige Zusatzpräparate vom Kinderarzt. Das Stillen hat den Vorteil, dass in der Muttermilch sämtliche Nährstoffe vorhanden sind, die ein Säugling braucht und durch das Stillen wird das Kind vor Infektionen geschützt. Ab dem 5. Monat bekommt das Baby dann Brei zu essen, die Milchmahlszeiten werden verringert und erst ab diesem Zeitpunkt benötigt es auch Getränkegaben. Wenn es nur gestillt wird oder die Flasche erhält, braucht es normalerweise keine zusätzliche Flüssigkeit. Außer in Ausnahmefällen bei großer Hitze oder Fieber. Ab dem 10. Monat erhält das Baby normale gutverträgliche Familienkost. Dabei kann es schon zu großem Geschrei kommen, weil sich das Baby erst noch an den Geschmack und die Beschaffenheit der neuen Lebensmittel gewöhnen muss.
Das Schreien eines Säuglings zeigt an, dass sich dieser nicht wohl fühlt oder vielleicht Unterhaltung möchte. So lange er nicht sprechen kann, wir er seinen Unmut durch schreien kund tun.
