Mancher erfahrene und versierte Facharbeiter, der mit Vakuumtechnik zu tun hat, dürfte ein Lächeln nicht verkneifen können, wenn ihm seine Frau erklärt, dass sie ja auch manchmal mit dieser Verfahrensweise zu tun hat. Milde grinsend wird er sich ihre Ausführungen anhören und feststellen, dass sie zwar in gewisser Weise Recht hat, jedoch die angewandte Technik sich ja sehr in Grenzen hält, im Vergleich zu manch anspruchsvoller und hoch komplizierter Maschinerie, die er selbst in seiner Arbeit zu Gesicht bekommt.
In der Weihnachtsdekoration kommt die Vakuumtechnik - in sehr begrenzter Form - zum Einsatz. Vor allem bei der Dekoration der Fenster mit den verschiedensten Accessoires wird das Vakuum manchmal zu Hilfe genommen. Alles, was in irgendeiner Form durch Saugnäpfe an den Glasscheiben haftet, ist eine Form von angewandter Vakuumtechnik. Voraussetzung dafür, dass alles auch so funktioniert, wie die Hausfrau sich das vorstellt, ist Sauberkeit.
Flecken auf der Scheibe oder dem Gummi der Saugnäpfe sind, wenn man sie genau betrachtet, Unebenheiten, die einen direkten und vor allem dichten Verschluss zwischen den beiden Materialien nicht möglich machen. Da Vakuumtechnik in diesem Fall nur mit einem dichten Vakuum funktioniert, und auch über die ganze Adventszeit hält, muss man also möglichst alle Flecken und Verunreinigungen, wie einen Nikotin- oder Fettbelag an den Fenstern entfernen.
Auch die Anwendung der Vakuumtechnik ist im Bezug auf die Weihnachtsdekoration eher einfach gestrickt. Durch einfaches Drücken wird die Luft aus dem Zwischenraum zwischen Scheibe und Saugnapf entfernt. Hat man den Saugnapf vorher angefeuchtet, hält er umso besser. So kann jede Lichterkette und jeder süße Nikolaus ins Fenster gehängt werden.
